Wie Krisen zum Möglichkeitsraum werden.

Utopische Perspektiven um im Zwischenraum die Welt neu sehen zu lernen.

Unglaublich. Die Corona Pandemie hat eine gewaltige Lücke in unsere Wirklichkeit gerissen. Die Disruption machte sichtbar wie fragil, aber auch beweglich unsere bis vor kurzem noch stabil scheinende Welt ist. In Zeiten dringend nötigen Wandels ist das, neben all dem Leid, auch eine Chance, um die eigene Welt neu zu erfinden, statt mühsam ohnedies nicht mehr Zukunftsfähiges zu reparieren.

Ein hervorragender Grund, um den aktuellen Unsicherheiten alternative Denkhorizonte, utopisches Begehren und Ideen neuer Zukünfte entgegenzusetzen. Nicht prompte Antworten, sondern auch Neugier, Deutungsoffenheit und das Vertrauen in den eigenen Möglichkeitssinn zu trainieren.

Rainer Peraus, Utopist und erfahrener Grenzgänger und Potenzialentgrenzer nutzt den „CoronaCrack“, um das Potenzial der Unordnung und jüngsten Wirklichkeitsverschiebungen unter die Lupe und gleich zum Anlass zu nehmen. Seine Initiative: The Utopic CoronaCrack. Die nächste utopische Potenzialerkundung.

So machen Sie die Krise zum Katalysator der Erneuerung. Stay tuned!

There is a crack in everything. This is where the light gets in.“  (Leonard Cohen)

Ohne Bruch, ohne Riss, ohne (Zer-)Störung sind neue Möglichkeiten kaum erkennbar. Die Corona Krise ist ein solcher Riss in der Vorstellung was wichtig, richtig und möglich ist. Neben dem Leid sind Krisen Gelegenheiten zur Erneuerung unseres Denkens unserer Möglichkeiten. Zeit für einige Ausflüge nach Utopia.

Die gar nicht geheime Projektformel:

CORONA

Undenkbar und doch plötzlich real. Anfangs das Ende der Illusion von Unverwundbarkeit und der Sicherheit unserer Gesellschaften. Doch bald darauf entstand vielerorts auch die Erfahrung, dass vieles plötzlich möglich ist, das vorher unverrückbar schien. Unglaublich. Die Krise ist ein guter Anlass den ohnedies nötigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel zu beginnen und die Erfahrungen dafür zu nutzen.

+ CRACK

Ohne Riss keine Erneuerung. Wandel, Transformation und Neuerfinden gelingen, anders als Verbesserung, Reparatur oder Anpassung nur, wenn wir Gewissheit loslassen und die Kontinuität unterbrechen und unsere Wirklichkeit cracken.

Die Corona Krise war ein solcher Crack. Im Rahmen des Projekts bieten wir 5 weitere „Cracks“, Zwischenräume für Perspektivwechsel, Licht- und Potenzialblicke, um die Möglichkeiten des Neuen schrittweise zu erfassen und (für) wahrnehmen zu lernen.

+ CANS

Utopien sind Gedankenspielplätze um Potenziale zu erahnen und die Wirklichkeit zu dehnen. Wir füllen CANS, Konservendosen verstanden als utopische Freiräume für die Westentasche, mit Ideen und utopischen Gedanken. Sie werden zum Symbol neuer Möglichkeiten und inspirienden Erinnerung des Neuen mitten im Unternehmensalltag.

= Ideen, Impulse und Motivation für Wandel und Erneuerung

Die Cracks sind befreiende Zeiträume zwischen dem Corona-Alltag und den noch unfassbaren neuen Möglichkeiten. Im Intervall von 3 Wochen finden die insgesamt fünf jeweils dreistündigen Treffen statt. Der Perspektivwechsel hilft die während der Corona-Disruption gewonnenen Erfahrungen zu verarbeiten und für den Wandel nutzbar zu machen. Schritt für Schritt kommen neue Möglichkeiten ins Spiel. Denn Transformation bedeutet immer den Zwischenraum zwischen zwei Epochen erfolgreich zur Erneuerung zu nutzen. Die Wiederentdeckung der Neugier, die Lust auf Neu- und Andersdenken und die Dehnung des Möglichkeitsraumes sind Ziele dieser außergewöhnlichen Zwischenräume.

Jeder utopische Crack ist unterschiedlich. Jedoch findet das Treffen immer „ambulant“ und im öffentlichen Raum statt. Entsprechend des Prozesses finden sich die TeilnehmerInnen mit immer neuen Umgebungen wie zum Beispiel Museen, Parks, öffentliche Verkehrsmittel uvam. konfrontiert. Die wechselnden äußeren Eindrücke führen zu immer wieder neuen inneren Resonanzen und Ideen.

Jeder Zwischenraum hat seinen eigenen inhaltlichen Fokus. Der Prozess führt von der Reflexion der Erfahrungen der Corona-Krise Schritt für Schritt über die Weitung des Denkraums hin zur Entdeckung neuer Zukunftspotenziale.

Das 5. Treffen schließt mit einem besonderen Ritual. Die bis dahin als Speicher von Eindrücken und Ideen fungierende CAN wird gemeinsam verschlossen. So bleiben die noch fragilen Ideen gut geschützt und können in aller Ruhe nachreifen. Die CAN verbleibt als wirkmächtiges, reales Symbol der neuen Möglichkeiten einige Zeit mitten im organisationalen Alltag und entfaltet so weithin sichtbar ihre Wirkung.

Wirklichkeit wird im Kopf gemacht. Möglichkeit auch. Darum gibt es ohne Wunder, Unglaubliches und scheinbar Unmögliches keine neue Welt. Denken bleibt im Rahmen. Nur im Spiel mit Phantasien und Zukunftsträumen können wir die Grenzen bisherigen Möglichkeiten überschreiten und neue Zukünfte und ihre Möglichkeit üben.

The CAN. Utopia in kleinen Dosen ist schwer zu glauben. Das hilft, um Unmögliches zu Denken und die Grenze bisherigen Wissens zu überwinden. The CAN ist das gelebte Utopia-Prinzip. Ein wirksamer Frei- und Schutzraum für Ideen und unglaubliche Möglichkeiten. Ein tragbares Utopia für die Westentasche! Wir nutzen dieses Werkzeug seit 2012.

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